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  • Beitrag veröffentlicht:18. Oktober 2018
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„Der Forststeig Elbsandstein ist eine anspruchsvolle Trekkingroute für geübte, trittsichere und gut ausgerüstete Wanderer.“

 

So steht es auf der offiziellen Seite zum Forststeig.
Ich würde noch abenteuerlich, atemberaubend, einsam und wundervoll hinzufügen. Alles trifft zu und lässt sich mit einigen Vorbereitungen in 6 Tagen auch im Herbst erleben.

Im Gegensatz zum Malerweg spart der Forststeig Siedlungen und Dörfer bewusst aus und schafft es, ein Gefühl von Wildnis und Einsamkeit zu erzeugen.

Wir haben die Trekkingtour mit ca. 20km pro Tag geplant (der Meraner Höhenweg hatte ähnliche Etappenlängen). So entstanden 5 Tages-Etappen und eine kurze Etappe für den Anreisetag. Jeder kann entsprechend seiner Trekking-Erfahrung eigene Weglängen wählen. Die verschiedenen Trekkinghütten erlauben es.

IN 6 TREKKINGTAGEN DURCH DEN HERBSTWALD

Da Locke keinen Urlaub bekommen konnte, fragte ich spontan meinen Bruder und einen guten Freund. Beide waren direkt dabei! Die Herbstferien waren also gerettet und unsere Trekkingtour konnte starten.

Nach über 10 Stunden Fahrt stehen wir schließlich um 15 Uhr auf dem kleinen Bahnhof von Schöna. Hinter uns fährt die S-Bahn ab Richtung Tschechien. Vor uns liegt der Forststeig.
Ein Schritt und unsere erste trekking Etappe des Forststeiges beginnt:

AUF DAS DACH DES WALDES

Etappe 1: Von Schöna auf den großen Zschirnstein (9km)

Der steile Pfad von Schöna aus bringt uns direkt hinein in den frühherbstlichen Wald. Gelbe Pinselstriche an den Bäumen und Wegweisern zeigen uns die Richtung. Mal auf schmalen Waldwegen, dann wieder auf kaum erkennbaren Trampelpfaden, geht es fast parallel zur Elbe entlang. Dem feuchten Waldboden entspringen links und rechts des Pfades unzählige kleine und größere Pilze. Leider ist keiner von uns pilzkundig, sodass wir die Pilze stehenlassen und weiter über ihre Vielzahl staunen.

Wasser lässt sich hier reichlich finden: Lange geht es entlang eines kleinen Bachlaufes, aus dem wir, als wir ihn schließlich verlassen, genug Wasser für den Rest des Tages filtern. Hier zeigt sich, wie gut es ist einen kleinen leichten Wasserfilter* dabei zu haben. Zudem haben wir auf der Karte die Ziska-Quelle ausgemacht, an der man ebenfalls verlässlich Trinkwasser auffüllen kann.

Interessant für dich: Outdoor-Wasserfilterrichtig nutzen

Bevor wir zum großen Zschirnstein aufsteigen, lassen wir unsere Rucksäcke in einem Gebüsch zurück und folgen der Karte einem Trampelpfad zur Großen Zschirnstein Höhle. Diese größte Schichtfugenhöhle der sächsischen Schweiz zieht sich über mehrere Meter entlang der Felswand. Hier könnte man Wind und Wetter trotzen. Wir überlegen kurz, ob wir die Nacht hier verbringen sollten, entscheiden uns dann eines Besseren und beginnen den kurzen steilen Aufstieg auf den großen Zschirnstein.

Majestätisch! Weite! Erhaben!

 

Mir gehen viele Gedanken der Superlative durch den Kopf, als ich der untergehenden Sonne über ein Meer aus Baumwipfeln entgegensehe. Wir stehen auf dem Dach des Waldes. Millionen von Bäumen erstrecken sich bis zum goldenen Schleier der Sonne am Horizont. Schweigend folgen wir dem Schauspiel, bis die Sonne untergegangen ist.

Wir kochen uns ein schmackhaftes Essen und breiten auf Cowboyart unsere Isomatten hinter der kleinen Schutzhütte aus.

ABSTECHER NACH TSCHECHIEN

Etappe 2: Vom großen Zschirnstein ins Himmelreich (20km)

Wir passieren den Biwakplatz Zschirnstein und folgen dem Verlauf der deutsch-tschechischen Grenze vorbei an der Quelle Siebenlügner (Studánka sedmilhářů) durch mal dichten, mal lichten Wald. Kurz bevor der Forststeig den Grenzweg verlässt, machen wir einen Abstecher zum Biwakplatz Taubenteich. Dieser idyllisch an einem Waldsee gelegene Ort, bietet für drei bis sechs Wanderer in einer clever durchdachten Trekkinghütte Obdach.

Es geht weiter hinein nach Tschechien. Leider muss hier angemerkt werden, dass die Wegstrecke zum großen Schneeberg so gar nicht zum Rest des Forststeiges passen will. Während man sonst auf Waldwegen oder kleinen Trampelpfaden durch den Wald und über Felsen geführt wird, bahnt sich hier eine wenig befahrene, asphaltierte Straße ihren Weg. Immerhin kommt man gut voran und sammelt Kraft für den folgenden steilen, sich windenden Anstieg auf den Schneeberg.

 

Die Anstrengung lohnt!

 

Windschiefe Birken, zahllose Felsbrocken und ein grandioser Ausblick!

Wasser kann man bei einer Einkehr in dem kleinen Bergrestaurant oder in dem Hotel Kammbaude, direkt nach dem Abstieg auffüllen. Wir vergaßen unsere Vorräte aufzufüllen, was uns am Abend und am nächsten Morgen in eine Zwickmühle brachte. Hier sei noch einmal betont, dass man den Stand seiner Wasservorräte stets im Blick haben sollte! Wir umgingen zudem das offizielle Etappenziel, den Zeltplatz ‚Autokemp pod Císařem‘, und begaben uns in die Felsenlandschaft des Himmelreichs (Nebeská Ríse).

 


Hier wurden wir von Regen überrascht und fanden einen trockenen Felsüberhang, unter dem wir die Nacht verbringen konnten.

ZU DEN HÖHLEN IM BIELAGRUND

Etappe 3: Vom Himmelreich auf die Grenzplatte (20km)

Mit einem Liter Wasser für drei Personen, machten wir uns bei leichtem Nieselregen auf den Weg der dritten Etappe. Nachdem wir mit wenig Wasser unser Abendessen und Frühstück zubereitet hatten, bestand die erste Aufgabe des Tages Wasser zu finden.


Ein Blick auf eine unserer drei Wanderkarten* entmutigte uns: die nächste Quelle lag 6 Kilometer entfernt. Auch vor Ort gestaltete sich das Auffinden schwierig. Nach einer halben Stunde des Suchens hatten wir die Quelle im sumpfigen von hohem Gras überwucherten Gebiet gefunden. Erneut erwies sich der Wasserfilter* als ausgesprochen nützlich.

Weiter geht es auf kaum auszumachenden Pfaden zwischen Farnen entlang. Einzig die gelben Markierungen an den unzähligen Birken geben uns Gewissheit auf dem rechten Weg zu sein.

 

Es folgen mehrere ganz unterschiedliche Felsformationen, die mit Hilfe von Treppen und Leitern überwunden werden. Dabei müssen sich unsere großen Rucksäcke auch durch die eine oder andere Klamm und Engstelle quetschen. Zwischen den majestätisch aufragenden Felsen der Johanniswacht kommen wir stellenweise nur auf allen Vieren durch die engen Felszwischenräume.

Auf den folgenden Kilometern ziehen wir unsere Rucksäcke weitere Male ab, um die Bennohöhle, die Schwedenhöhle und das Eisloch zu erkunden; eine schöne Abwechslung sich einmal als Höhlenforscher zu probieren. In der 11 Meter langen und 8 Meter tiefen Höhle des Eislochs soll angeblich noch bis Mitte Juni Schnee liegen. Angeblich… bei uns war kein Schnee zu finden.

Bennohöhle Eingang am Forststeig
Eingang Bennohöhle
Bennohöhle Innen am Forststeig
Im Inneren der Höhle

Als Ziel der Etappe haben wir uns die Felsen der Grenzplatte ausgeschaut. Bis zum Aussichtspunkt sind wir jedoch nicht gekommen, da uns der extrem steile Anstieg hinauf vom Talgrund all unserer Kräfte beraubte. So rollten wir unsere Isomatten und Schlafsäcke nach Cowboymanier an der erstbesten ebenen Stelle aus und verkrochen uns schneller als es dunkel wurde.

ETWAS LUXUS ZUM FEST

Etappe 4: Von der Grenzplatte zur Rotsteinhütte (15km)

Wir erwachen spät aber ausgeruht um kurz vor 9 Uhr. Ein Ziel ist auf der Karte schnell gefunden. Da heute Tag der Deutschen Einheit ist, wollen wir die Gemeinschaft mit anderen Wanderern bewusst suchen und entschließen uns, bis zur 14 Kilometer entfernten Rotsteinhütte zu wandern.

So steigen wir von der Grenzplatte ab, überqueren erneut die Biela, die hier bereits zu einem ordentlichen Fluss geworden ist, und steigen zum kleinen Schaftwald auf. Vorbei an vielen kleinen Bächen bahnt sich der Weg unspektakulär durch Mischwälder. Von Zeit zu Zeit müssen wir die Karte zurate ziehen, da wir uns an Weggabelungen unschlüssig über den genauen Verlauf sind.

Die Rotsteinhütte liegt inmitten des Waldes am Ende eines Waldweges. Leider sind wegen Forstarbeiten die nahen Quellen unauffindbar gewesen, sodass wir unser Wasser am Cunnersdorfer Bach auffüllen mussten. Bei dieser Gelegenheit haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein kurzes und erfrischendes Bad zu nehmen. Natürlich wurde der Ofen der Hütte danach ordentlich befeuert – Wärme breitet sich aus – der Beginn eines gemütlichen Abends, den wir mit einer weiteren Gruppe junger Wanderer bei Gespräch und Kartenspiel verbringen.

ÜBERSCHÄTZT?

Etappe 5: Von der Rotsteinhütte zum Diebskeller (26km)

Von der Trekkinghütte geht es am frühen Morgen zu dem ersten Highlight dieser Etappe: das Labyrinth, ein Abenteuerspielplatz der Natur für Jung und Alt. Hier sind die Felsen über die Jahre so zerklüftet, dass eine verwinkelt und geheimnisvolle Felsenlandschaft entstand. Kinder können hier ohne Gefahren spielen und die Natur in ihrer bizarren Schönheit kennenlernen.

Auf den folgenden 9 Kilometern verläuft der Pfad durch Laub-, Misch- und Nadelwälder. Wir haben unser Ziel für den Tag ausgemacht: Der Quirl mit drei möglichen Biwakhöhlen. Bis dahin müssen wir jedoch noch einiges an Höhenmetern überwinden.

Ungläubig schauen wir den mit Nadelbäumen bewachsenen Hang empor. Ein kleiner ausgetretener Pfad scheint sich, im Zick-Zack den Weg nach oben zu bahnen. Dann entdecken wir auch den gelben Farbklecks wieder – also doch! Mit schwindenden Kräften plagen wir uns Meter für Meter die Kehren hinauf. Mein Magen knurrt. In der Abendsonne erstrahlt die Festung Königstein in ihrer ganzen Pracht zu uns herüber. Oben angekommen sparen wir die Quirl-Überquerung aus und beziehen für eine Nacht das Naturdenkmal Diebskeller, eine riesige Höhle auf der Nordostseite des Quirls.

Irgendetwas stimmt nicht mit mir. Anscheinend habe ich das Abendessen zu schnell gegessen oder nicht ausreichend gekocht. Mein Magen dreht sich um. Viele Stunden der Nacht verbringe ich im Wald. Ich schwitze und friere zugleich am ganzen Körper.

Irgendwann reiße ich die Verpackung der Rettungsdecke auf und kuschel mich in die dünne Folie. Was ein Glück, dass wir diese dabei haben! Jetzt gut gewärmt verbringe ich die restliche Nacht im Halbschlaf.

EIGENE WEGFÜHRUNG

Etappe 6: Vom Diebskeller bis Schandau (24km)

Wir halten Rat am Morgen. Die gestrige Etappe führte für unseren Geschmack zu viel durch Wald ohne größere Höhepunkte. Laut Karte* sollte sich dies auf der heutigen Etappe auf großen Strecken wiederholen. Auch wenn wir die Abgeschiedenheit und das bewusste Auslassen von touristischen Zielen begrüßen, wollen wir eine Sehenswürdigkeit nicht auslassen: den Pfaffenstein.

Es führen viele Pfade hinauf zum Pfaffenstein, der offiziell nicht vom Forststeig angelaufen wird. Wir haben uns für den engsten entschieden. Über schmale Felsspalten und eiserne Stiegen mit Leitern kommen wir am kleinen Bergrestaurant an. Wir genießen lange die unzähligen Aussichten und entdecken am Horizont einige Tafelberge der vergangenen Tage wieder. Ich bin froh über die lange Rast und esse vorsichtig einige trockene Kekse zum Frühstück.

Für den Abstieg wählen wir den Gang über das Nadelöhr, einem sehr steilen und engen Pfad mit Leitern und Stufen. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Wir treffen wieder auf den Forststeig und überwinden in den nächsten zwei Stunden zwei weitere Tafelberge, den Gohrisch und den Papststein.

Nach den anschließenden Kleinhennersdorfer Steinen stellen wir begeistert fest, dass uns diese Etappe trotz ihrer Länge sehr kurzweilig vorgekommen ist. Gut gelaunt übernachten wir kurz vor Bad Schandau im Wald, sodass wir am nächsten Morgen innerhalb einer Stunde am Bahnhof den Zug besteigen können.

ALLE INFOS ZUM FORSTSTEIG IM HERBST

Alle wichtigen Infos für eine unvergessliche Trekkingtour auf dem Forststeig habe ich für dich zusammengetragen. Zudem solltest du bei der Planung deiner Trekkingtour die offiziellen Neuigkeiten rund um den Forststeig beachten.

Die Länge und Wegführung

Nach offiziellen Angaben ist der Forststeig über 100 Kilometer lang und kann in 6 bis 8 Tagen erwandert werden. Ein Blick auf die offizielle Karte zeigt, dass der Weg individuell angepasst werden kann. Es können Abkürzungen begangen oder ganze Schleifen der Wegführung ausgespart werden. Also perfekt zum Einstieg ins Trekking oder zum Ausprobieren.

 

Der Weg ist dabei meist gut mit gelber Farbe an Bäumen oder Wegweisern markiert. Stellenweise muss man nach den Farbpunkten im Wald suchen oder nach Karte / GPS-Gerät laufen.

Navigation / Kartenmaterial

Bevor du dich auf den Weg machst, solltest du dir gutes Kartenmaterial zulegen. Entweder als klassische Wanderkarte oder digital auf dem GPS Gerät.

 

Es gibt hier zwar die GPS-Route zum download, jedoch solltest du bedenken, dass eine Wanderkarte dir schneller Übersicht über den Streckenverlauf, Alternativrouten und Wasserquellen geben kann. Zudem verbraucht sie keinen Akku und fällt vom Gewicht her nicht auf.

 

Es gibt keine Wanderkarte auf der der Forsteig komplett abgebildet ist und zudem alle Wasserstellen verzeichnet sind.
Daher hatten wir diese drei Karten dabei:


1. Rosenthal-Biela und Umgebung*
2. Vordere Sächsische Schweiz*
3. Hintere Sächsische Schweiz*


Dank ihnen konnten wir den Pfaffenstein besuchen und wussten immer wo Wasser zu finden war. Der Forststeig ist auf ihr als rote Linie gut erkennbar eingezeichnet, gibt jedoch nicht immer den aktualisierten Streckenverlauf an.

Anforderungen

Eine gewisse Kondition und grundlegende Wandererfahrung sollten dir nicht fehlen, wenn du den Forststeig in Angriff nehmen möchtest. Du musst jedoch kein Wanderprofi mit alpiner Erfahrung sein, um die Schönheit der Sächsischen Schweiz zu erwandern. Plane deine Route nach deinen Bedürfnissen und kürze zur Not ab.

 

Wir haben Familien mit 10 jährigen Kindern getroffen, die ihre eigene Route des Forststeiges gelaufen sind, also schaffst du das auch!

Anreise

Zug, Fernbus oder Auto, alle Wege in die Sächsische Schweiz führen über Dresden.

Am bequemsten ist es mit Bus und Bahn. Ab Dresden geht es weiter mit der S-Bahn über Bad Schandau bis zur Endstation in Schöna, dem Beginn des Forststeiges.

Dein Auto kannst du auf dem Parkplatz am Bahnhof bei Bad Schandau, dem Endpunkt des Forststeiges, abstellen und mit der S-Bahn in 10 Minuten nach Schöna fahren.

Übernachten

Auf dem Forststeig kannst du auf drei Arten Übernachten:

 

In Trekkinghütten, auf Biwakplätzen oder auch im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz ohne Zelt unter freiem Himmel.

 

Die Trekkinghütten

Wer auf vier Wände und ein festes „Bett“ nicht verzichten möchte, kann in den Trekkinghütten entlang des Forststeiges unterkommen. Diese sind spartanisch eingerichtet und können bis zu 10 Wanderer beherbergen. Alle Hütten sind mit Ofen, Regenwassertank und Trockenklo ausgestattet.
Leider sind die Trekkinghütten nur sehr ungleichmäßig verteilt, sodass eine genaue Planung mithilfe der Karte notwendig ist.

 

Die Biwakplätze:

Wer auf ein Zelt in freier Natur nicht verzichten möchte, kann auf den naturnahen Biwakplätzen des Elbsandsteingebirges sein Zelt aufschlagen. Diese befinden sich meist in der Nähe der Trekkinghütten und bieten neben Sitzgelegenheiten auch Trockenklos.

 

Für die Nutzung der Trekkinghütten und Biwakplätze benötigst du spezielle Trekkingtickets. Diese werden bei der entsprechenden Benutzung mit Datum versehen und in den „Briefkasten“ vor Ort eingeworfen.

Kosten der Tickets:
Biwakticket ( 5€ – ab 18 Jahren / 1€ – bis 17Jahren)
Hüttenticket ( 10€ – ab 18 Jahren / 1€ – bis 17 Jahren)

Tipp: Kaufe nur Biwaktickets und verwende zwei von diesen für die Übernachtung in einer Hütte. So bleibst du flexibel und kannst spontan umplanen.

Alle weiteren Infos und die aktuellen Verkaufsstellen der Trekkingtickets findest du HIER.

Wasser

Trinkwasser zu organisieren ist eine der Herausforderungen auf dem Forststeig. Grundsätzlich haben wir versucht am Abend mindestens 2 Liter pro Person dabei zu haben (1 Liter fürs Kochen und 1 Liter für die Strecke bis zur nächsten Quelle am Morgen).

 

Auf einigen Etappen gibt es gleich mehrere Quellen oder Bäche, auf anderen muss man diese (manchmal vergebens) suchen. Unsere Karte mit eingezeichneten Quellen hat uns bei der Suche und Planung sehr geholfen. Auch ist es kein Problem bei Gasthäusern oder der Übernachtung auf dem Zeltplatz sein Wasser aufzufüllen. An den Trekkinghütten und Biwakplätzen steht kein Trinkwasser zur Verfügung. Die Wassertanks sind mit Regenwasser gefüllt, also Brauchwasser. Jedoch befindet sich meist eine Quelle oder Bach in der Nähe, aus dem Wasser gefiltert werden kann.
Daher Wasserfilter* einpacken!

Beste Jahreszeit

Der Forststeig lässt sich super von April bis Oktober begehen.
In den Wintermonaten sind die Trekkinghütten und Biwakplätze und somit auch der Forststeig geschlossen.

 

Jede Jahreszeit hat etwas besonderes auf dem Forststeig. Ich selbst habe die herbstliche Natur und die rauen Nächte während unserer Wanderung sehr genossen.

Im Sommer 2019 sind Locke und ich den, auf der rechtselbischen Seite gelegenen, Malerweg gelaufen. Hierbei wurde es auf den ausgesetzten Passagen der Sandsteinfelsen unerträglich warm und aus Berichten liest man, dass auf dem Forststeig viele Bäche und Quellen während den Sommermonaten wenig bis kein Wasser führen.

 

Hier muss auf die vielen Zecken hingewiesen werden, die zwischen Frühling und Winterbeginn gehäuft vorkommen. Informiere dich vorher, wie du dich vor Zecken erfolgreich schützt und diese entfernen kannst!

Meine Ausrüstung

Eine Auflistung aller Gegenstände würde diesen Eintrag sprengen.
Wir haben unsere 5 beliebtesten Trekking-Ausrüstungs-Gegenstände für wenig Geld aufgelistet. Viele hatte ich davon auch auf dem Forststeig mit dabei.
Wie bei allen Tipps rund um die Ausrüstung: Tragen musst du selbst. Überlege daher genau, was du in deinen Rucksack mit hineinnimmst und ob du es brauchst!

Warst du schon auf dem Forststeig unterwegs?

Oder hast du einfach Fragen? Was sind deine Erfahrung mit einem 1. Hilfe Pack?

Lass es uns in den Kommentaren Wissen.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Marko

    Euer Bericht vom Forststeig macht richtig Lust loszulaufen.
    Herzlichen Dank für die tollen Tipps!
    Marko

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