• Beitrags-Autor:
  • Beitrag veröffentlicht:10. September 2019
  • Beitrags-Kommentare:1 Kommentar

Kann man auf dem Malerweg zelten?

 

Eine Frage, die uns seit ich vom Forststeig zurück war, nicht aus dem Kopf ging. Gemeinsam wollten wir die Naturwunder erneut besuchen. Am liebsten natürlich im Zelt oder Tarp. Es gab nur ein Problem:

 

Der romantische Malerweg bietet auf 112 Kilometern abwechslungsreichste Natur und traumhafte Fernblicke – die meiste Zeit jedoch inmitten des Nationalparks. Und dann auch noch innerhalb der Kernzone, in der das Verlassen der Wege nicht gestattet ist.

 

Wir haben es dennoch geschafft Mitte Juli 2019 den Malerweg zu wandern und zu zelten. Wir können nun verstehen, wie Caspar David Friedrich oder Hans Christian Andersen hier inspiriert wurden, um Meisterwerke zu erschaffen.

Sonnenuntergang

IN GEMÄLDEN STEHEN

Von Stadt Wehlen nach Hohenstein (14km, 835hm aufwärts, 707hm abwärts)

Wir starten unseren individuellen Malerweg in Stadt Wehlen. Somit überspringen wir die erste offizielle Etappe von Pirna durch den Uttewald. Noch vor Sonnenaufgang geht es los. Im Schein der Taschenlampen folgen wir dem gewundenen Pfad hinauf zu dem Touristenmagnet: der Basteibrücke.

 

Zum Glück sind wir ganz alleine hier oben, während die Welt um uns im sanft goldenen Schein der Sonne erwacht. Naturromantik und Inspiration schon nach einer Stunde auf dem Malerweg! Genial!

Mit 1,5 Millionen Besuchern im Jahr ist die Basteibrücke der meistbesuchte Ort aller deutschen Nationalparks. Ein absolutes Muss für jeden Besucher der Sächsischen Schweiz. Sei daher während der Hauptreisezeiten besonders früh an der Basteibrücke. Wenn du zum Sonnenaufgang hier oben bist, kannst du mit etwas Glück magische Bilder der Tafelberge im Frühnebel zum Sonnenaufgang machen.

Über die Ruine der alten Felsenburg Neurathen steigen wir ab und folgen im Amselgrund dem Grünbach. Dieser hat sich in das sandige Gestein gegraben und sorgt für eine kühle frische am Grund des Talbodens. Dass es außerhalb des Tals bereits annähernd 30°C hat, merken wir erst, als wir bei Rathewalde aufs offene Feld laufen. Im kühlen Schatten einer kleinen Birke machen wir länger Rast und erfreuen uns an der schönen Aussicht auf den Lilienstein.

Zwischen Hohenstein und uns liegt das Polenztal. Der Weg hinab führt durch die enge sich windende Wolfsschlucht. Sie wird von zwei unterschiedlich großen Einzelfelsen gebildet, deren Wände von Quarzadern durchzogen sind. Ein wundersamer Ort, der durch das Lichtspiel der Sonne noch einprägsamer in Erinnerung bleibt.

Durch einen urigen und wilden Schluchtenwald geht es, nach einer Querung der Polenz, über steinerne Stufen hinauf nach Hohenstein. Etwas außerhalb liegt der Campingplatz Entenfarm, auf dem wir unser Tarp aufschlagen. So sehr wir das Freiübernachten lieben, so sehr liegen uns auch die geschützten Tierarten am Herzen. Genau deshalb ziehen wir den Campingplatz dem Wald vor.

 

In der Nacht zieht ein heftiges Unwetter über uns hinweg. Das hat uns gerade noch gefehlt! Ich liege wach und hoffe, dass ich das Tarp* regensicher aufgebaut habe.

Bleibt alles trocken?

Interessant für dich: Getestet – DD-Tarp

HEITER GEHT'S WEITER

Von Hohenstein zur „Ostrauer Mühle“ (17km, 730hm aufwärts, 860hm abwärts)

Alles trocken! Ich kann es kaum glauben, unter dem Tarp ist alles trocken geblieben!
Gut gelaunt geht es los.

 

Am Naturdenkmal Gauschgrotte ragen die Sandsteinfelsen bis zu 18 Meter hoch über Moose und Farne am Waldboden. Dank dem Regen der letzten Nacht tropft und gurgelt es überall um uns herum. Wasser rinnt von moosbewachsenen Felsen und kleine Bäche suchen sich ihren steinigen Weg.

Aufgrund der Wolken sind die Temperaturen angenehm und wir kommen gut voran. Die abwechslungsreiche Landschaft lässt keine Langeweile aufkommen. Mal geht es ab, mal auf, mal unter Felsvorhängen entlang, dann zeigen sich wieder alte Mischwälder von ihrer schönen Seite. Bei dem Gasthaus Brand stellen wir uns während eines kurzen Regenschauers unter und genießen die wolkenverhangene Aussicht.

Zum Glück haben wir kurz gerastet! Der Abstieg in den „Tiefen Grund“ und der anschließende Aufstieg waren brutal! So kommt es, dass wir nach einer heftigen Wanderstunde erneut Pause machen. Die Wolkendecke ist aufgerissen und endlich können wir in Waitzdorf unser Zelt / Tarp trocknen lassen.

Einem kleinen Bach folgend geht es durch saftig grüne Schluchtwälder, vorbei an einem über 200 Jahre alten Linoleumwerk, über mehrere sanfte Hügel, bis wir schließlich den steilen Abstieg zum Campingplatz Ostrauer Mühle erreichen. Auch hier wäre das zelten direkt am Malerweg im Wald schwierig, da sich die Kernzone auch hier erstreckt.

ÜBER DIE SCHRAMMSTEINE

Von der „Ostrauer Mühle“ zur Neumannmühle (19km, 980hm aufwärts, 920hm abwärts)

Schon mit dem Blick auf die Karte des Malerwegs wussten wir: Diese Etappe wird gut!
Ach, was haben wir uns geirrt – sie wurde genial!


Nach einer Stunde stehen wir staunend vor dem Schrammsteintor, jenem sandigen Felsdurchlass, der uns ehrfurchtsvoll in die riesige Welt der Schrammsteine einlädt. Ich und mein großer Rucksack wirken plötzlich klein zwischen den Giganten aus Sand.

Hier lohnt es sich den offiziellen Weg zu verlassen und die verschiedenen Aussichtspunkte anzulaufen. Selbst mit großen Rucksäcken gelingt es, die vielen eisernen Tritte und Leitern empor zur 360° Schrammsteinaussicht zu erklimmen.

Sei möglichst früh hier oben, dann kannst du die Ruhe über der Sächsischen Schweiz voll genießen. Mittags sind unzählige Tagestouristen auf den Aussichtspunkten anzutreffen.

An eisernen Geländern festhaltend wandern wir über den Gratweg. Immer wieder bieten sich spektakuläre Aussichten auf die Schrammsteine, den Lilienstein und die linkselbischen Tafelberge. Nur langsam geht es für uns vorwärts; zu oft halten wir an und staunen.

Die Temperaturen auf den ausgesetzten Steinen steigt nachmittags extrem an. Zudem befinden sich auf den Schramm- und Affensteinen keine Möglichkeiten, Trinkwasser aufzufüllen. Erst am Beuthenfall lassen sich die Trinkflaschen wieder füllen. Mit frischem Wasser geht es auch schon zum nächsten bekannten Felsentor: dem Kuhstall.

Die einzige Möglichkeit offiziell zu zelten wäre es zur Ostrauer Mühle zurückzufahren. Dies wollen wir nicht und so verbringen wir die Nacht in dem alten und gemütlichen Landgasthaus Neumannmühle, das sich zwischen aufragenden Felsen und dem klaren Gebirgsbach Kirnitzsch idyllisch in die Landschaft einfügt. Manchmal darf man sich eben was gönnen.

SCHÖNHEIT HINTER JEDER WEGBIEGUNG

Von der Neumannmühle nach Krippen (19km, 650hm aufwärts, 640hm abwärts)

Von der Neumannmühle kürzen wir aus Zeitmangel den Malerweg ab und wandern eine kleine Straße entlang direkt zum Zeughaus. Von dort zieht sich der Malerweg etwa einen Kilometer bergauf, bis er vor der Goldsteinaussicht rechts abbiegt.

 

Du solltest auf keinen Fall an dieser Aussicht vorbeigehen! Wer einen Platz zum Pause machen sucht oder einfach nur gerne auf endlose Wälder hinabblickt, der wird hier seine Freude haben.

Hölzerne Planken führen uns weiter zum Großen Winterberg hinauf. Auf 556 Meter wird das alte Berghaus leider nicht mehr betrieben, jedoch gibt es einen geöffneten Ausschank mit kleinem Biergarten. Der Aussichtsturm kostet leider Eintritt, soll aber eine schöne Rundumsicht auf die Wald-und Felsenlandschaft der böhmischen Schweiz bieten.

Auf unzähligen Felsstufen und verschlungenen Waldpfaden geht es im sonnendurchfluteten Wald hinab nach Schmilka. Hier drängen sich kleine Fachwerkhäuser und Pensionen den Berg hinauf zur historischen Mühle, in der noch immer für die benachbarte Bio-Bäckerei Mehl gemahlen wird. Auch wir hätten Schmilka mit den bunten Häusern und den einladend urigen Gaststätten zum „schönsten Dorf Sachsens“ gewählt.

DireQuelle in Schmilkakt am Eingang des Dorfes befindet sich linke Hand ein Kiosk. Direkt davor entspringt eine unscheinbare Quelle mit bestem Trinkwasser. Ein Einheimischer empfahl uns die Quelle

wir haben jeden Schluck genossen!

Mit einer kleinen Fähre geht es hinüber auf die linkselbische Seite. Wir verlassen somit den Nationalpark und können nun am Wegesrand freiübernachten. Einen Abstecher auf die Kaiserkrone offenbart einen Rundumblick auf die Felsen der letzten Etappe und lässt uns auf die Felder des vor uns liegenden Wegstückes blicken.

Oft haben wir die Schrammsteine zu unserer Rechten, bis wir nahe Krippen in der Nähe des Gasthofs Liethenmühle im Wald unser Lager aufschlagen. Die Abendsonne taucht den Wald in warme weiche Farben und wir lauschen den Stimmen der Vögel um uns herum.

BESUCH BEI ALTEN BEKANNTEN

Von Krippen zur Baumannhöhle am Quirl (11km, 400hm aufwärts, 280hm abwärts)

Die heutige Etappe wählen wir bewusst kürzer, da ich meiner Frau Locke in aller ruhe Orte meines Forststeiges zeigen will. Mithilfe der Karte planen wir für uns eine eigene Route, die den Luftkurort Gohrisch und Pfaffendorf ausspart.

 

Wir wandern bis zu der kleinen Ortschaft Papstdorf. Vorbei an einem Wildgehege geht es Richtung Papststein. Mit teilweise 16% Steigung zieht sich der Waldpfad entlang der Felsen zum Restaurant Berggast hinauf. Hier kann man nicht nur köstliche Speisen, sondern auch eine wunderbare Aussicht genießen.

Bis hinüber zum Gohrisch ist es nur ein Kilometer Luftlinie. Der Weg dorthin führt zunächst zunächst Steil vom Papstein kommend bergab, kreuzt einen großen Parkplatz und steigt dann wieder wieder steil an. Die interessanten Hinweisschilder über alte Gaststätten, Stollen und historische Funde beachten wir kaum. Zu konzentriert sind wir auf den Weg vor uns, während die Sonne in unseren Nacken brennt. In der kleinen

Der Wald rund um den Pfaffenstein wirkt stellenweise wie ein Urwald. Farne hängen auf die Pfade, alte Baumriesen ragen dem Himmel entgegen und Sträucher überdachen wen Weg. Wir laufen langsam die Stufen und Wege im Schatten entlang, wohl wissend, dass auf dem Pfaffenstein erneut die Sonne brennen wird.

Auf den Pfaffenstein gelangt man über mehrere Wege: Das Nadelöhr, den Klammweg und den bequemen Aufstieg. Alle drei Wege sind schön und doch so unterschiedlich. Das Nadelöhr ist geprägt von vielen, endloserscheinenden Stufen und einer Engstelle mit Leiter. Der Klammweg beeindruckt durch enge Felsspalten, kurze Leitern und einer steil aufragenden Klamm. Der bequeme Aufstieg verläuft über angenehme Stufen zwischen den Felsen entlang.

Wähle für den Auf- und Abstieg zwei unterschiedliche Wege. Wir sind durch die Klamm auf- und durch das Nadelöhr abgestiegen, da wir keine lust hatten, unzählige Stufen zu erklimmen,
sondern diese lieber für den Abstieg nutzten.

Die Baumannhöhle am Quirl ist leicht gefunden. Wir legen unsere Rucksäcke ab und erkunden die Gegend. Große Felsbrocken liegen im Wald verteilt. Zwischen ihnen verläuft ein Trampelpfad zur großen Höhle Diebskeller.

Unter überhängenden Felsen liegen wir mit Einbruch der Dunkelheit in unseren Schlafsäcken und lauschen den Geräuschen des Waldes.

DIE FESTUNG KÖNIGSTEIN

Von der Baumannhöhle zur Festung Königstein (4km, 190hm aufwärts, 180hm abwärts)

Kein Regen, keine Tiere, wirklich nichts hat unseren Schlaf gestört. Ich öffne die Augen und ein großartiges Gefühl überkommt mich.

 

Dieses Gefühl, wenn man realisiert die Nacht in der Vollkommenheit der Natur verbracht zu haben. Felsen über unseren Köpfen, Bäume um uns herum, die Schlafsäcke angenehm warm.

 

Wir haben keine Eile an diesem Morgen. Es ist die letzte unserer Etappen auf dem Malerweg und wir müssen unser Zelt / Tarp nicht zusammenbauen. Ein letztes Mal noch folgen wir dem Malerweg hinab nach Königstein, um anschließend den Tafelberg zur Festung zu erklimmen.

Festung Königstein

Die Festung Königstein in ihrer ganzen Pracht, bedeutet für uns das Ende des Malerweges. Von hier oben blicken wir über das Elbtal und die entfernt liegenden Felsen. Zwischen ihnen verläuft der Malerweg und auch Zelten wäre möglich. Den Naturpark und seine Tiere erhält man auf diese Weise jedoch nicht! Dennoch kann man mit dem Zelt die Sächsische Schweiz auf dem Malerweg erkunden:
Von Campingplatz zu Campingplatz.

Blick auf die Elbe

ALLE INFOS RUND UM DEN MALERWEG

Länge und Wegführung

Nach offiziellen Angaben ist der Malerweg 112 Kilometer lang und kann in 8 Etappen erwandert werden. Der Weg ist dabei durchgehend mit dem Malerwegs „M“ gekennzeichnet. Verschiedene Sehenswürdigkeiten sind zusätzlich Ausgeschildert, sodass du nichts unterwegs verpasst.

Navigation / Karten

Eine Karte benötigst du für die Wegfindung nicht. Wenn du wie wir gerne siehst wo du gerade bist, dann hast du auf diesen beiden Karten (Vordere Sächsische Schweiz* , Hintere Sächsische Schweiz*) den perfekten Überblick. Lediglich die ersten und letzten vier Kilometer fehlen auf dem Kartenausschnitt. Dafür ist der Maßstab von 1:15 000 perfekt zum Wandern und Orientieren geeignet.

Anforderungen

Eine gewisse Kondition und grundlegende Wandererfahrung sollten dir nicht fehlen, wenn du den Malerweg mit Zelt wandern möchtest. Du musst jedoch kein Wanderprofi mit alpiner Erfahrung sein, um die Schönheit der Sächsischen Schweiz zu erwandern. Plane deine Etappen nach Zeit und Kondition und du wirst eine unvergessliche Zeit erleben!

Anreise

Zug, Fernbus oder Auto, alle Wege auf den Malerweg führen über Dresden.

 

Am bequemsten ist es mit Bus und Bahn. Ab Dresden geht es weiter mit der S-Bahn über Pirna bis nach Liebethal (Pirna).

 

Dein Auto kannst du auf dem Parkplatz am Bahnhof bei Pirna, dem Endpunkt des Malerweges, abstellen und mit dem Bus bis Haltestelle Pirna Liebethaler Grund / Pirna Gasthaus Jessen fahren

Kann man auf dem Malerweg Zelten?

Ja, man kann zelten – leider nicht überall!
Wer nur zelten möchte steht vor einer echten Herausforderung! Man muss zusätzlichen Weg in Kauf nehmen oder mit dem Bus fahren.

Hier die offiziellen Möglichkeiten:

  • Etappe 4:
    Kein Zeltplatz in Nähe des Etappenziels!

Alternativ: Rückfahrt Ostrauer Mühle oder Wanderherberge Neumannmühle

  • Etappe 5:
    Kein Zeltplatz in der Nähe.

Alternative: Rückfahrt Ostrauer Mühle oder Gohrisch

  • Etappe 7:
    Kein direkter Zeltplatz

Alternative: Camping Struppen am Malerweg

oder  Camping in Königstein

 

Zudem hier eine Übersicht aller Campingplätze im Gebiet der Sächsischen-Schweiz.

 

Es soll noch einmal darauf Hingewiesen (auch wenn es selbstverständlich ist): Im Nationalpark ist das Zelten außerhalb offizieller Plätze strengstens verboten!

Wasser und Verpflegung

Die vielen Gaststätten, Restaurant und Imbisse in den Dörfchen laden zum Essen ein. Hier kann stets Wasser aufgefüllt werden (auch ohne einzukehren).

Ausrüstung

Wenn du wie wir auf dem Malerweg zelten und dich selbst versorgen willst, benötigst du entsprechend viel Ausrüstung. Diese sollte leicht und platzsparend sein.

 

Eine Auflistung aller Gegenstände würde diesen Eintrag sprengen. Wir haben unsere 5 beliebtesten Trekking-Ausrüstungs-Gegenstände aufgelistet, inklusive unserem Tarp als Zeltersatz.

Warst du schon auf dem Malerweg?

Was war dein Highlight auf der Tour?

Erzähle uns davon in den Kommentaren!

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommn wir von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Tobias

    Wow – ein richtig toller Bericht, der zum Nachahmen einlädt!

    Mit den Schrammsteinen verbinde ich einen ganz tollen Moment…

    Liebe Grüße vom Pedalbrother, Tobias 🙂

Schreibe einen Kommentar