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  • Beitrag veröffentlicht:16. September 2020
  • Beitrags-Kommentare:3 Kommentare

„Der Weg ist immer besser als die schönste Herberge.“

– Miguel de Cervantes Saavedra

Wir kommen derzeit sehr gut voran und genießen es sehr auf dem Camino zu sein. Endlich sind mehr Pilger unterwegs und wir treffen mal hier, mal dort auf bekannte Gesichter: Pilger, die wir am Tag zuvor getroffen haben oder die mit uns einen Stück des Weges geteilt haben.

 

Dies ist für uns sehr besonders, da derzeit viele Herbergen geschlossen sind und so die Orte der garantierten Begegnung wegfallen.

 

Über diese anderen Pilger und über die kleineren und größeren Probleme mit der Herbergssuche, möchte ich dir heute erzählen.

„Frohsinn und Heiterkeit würzt jede Mahlzeit.“

Deutsches Sprichwort

Dies ist die richtige Reihenfolge der Bilder:

 

 

Das Problem mit den Herbergen:

Pilgern ist eigentlich eine einfache Sache: Du benötigst einen Rucksack, gutes Schuhwerk und den Willen mehrere Tage am Stück zu laufen. Über den Weg musst du dir keine größeren Sorgen machen, er ist bestens ausgeschildert. Außerdem finden sich in Frankreich und vorallem in Spanien reichlich Herbergen in den Dörfern und Städten.

Also kannst du eigentlich einfach loslaufen ohne viel Planung vorneweg oder unterwegs.

So weit die Theorie.

Derzeit ist leider alles anders. Bedingt durch die aktuelle Situation (Covid) haben viele Herbergen geschlossen.

 

Dies liegt zum Einen an den Hygienestandards, die erfüllt werden müssen, zum Anderen an fehlenden Freiwilligen aus anderen Ländern, die die Herbergen und Pilger betreuen. Für die Stadt bedeutet dies einen enormen Mehraufwand an Zeit und Geld. Hinzu kommt die geringere Belegung durch weniger Pilger auf dem Weg.

Masken sind in Kirchen und bei der Anmeldung in Herbergen Pflicht.

Wir weichen daher viel auf Campingplätze aus, die laut offiziellen Angaben geschlossen sein sollten. Seltsamerweise sind sie aber bisher immer offen gewesen. Ein Glück für uns!

Leckeres Eis aus...
...einer Kühltruhe auf dem Campingplatz.

Ungefähr einmal die Woche stoßen wir dann doch auf eine Herberge, die geöffnet ist. Auf diese freuen wir uns schon Tage vorher, da uns eine richtige Küche zur Verfügung stehen wird und wir eventuell auf andere Pilger treffen könnten.

Herbergen sind super!

Andere Pilger

Und dies tun wir auch. Nicht immer in der Herberge, sondern manchmal auch einfach am Wegesrand während einer Pause. Pilger, die wie wir, Richtung Santiago unterwegs sind! Wir genießen es sehr unsere Erfahrungen mit ihnen zu teilen und von ihren zu hören. Manche sind schneller als wir, andere laufen in Etappen.

 

Dennoch verbindet uns der gemeinsame Weg!

 

Teilen wir in einer Herberge ein Zimmer oder gehen wir ein Stück des Weges gemeinsam, so machen wir ein gemeinsames Bild als Erinnerung:

Carla spendierte uns ein Getränk am Wegesrand.
Francis teilte mit uns eine Herberge und guten Wein.
Jan erklomm mit uns so manchen steilen Hügel/Berg und wir genossen „Monaco“.

Wir sind immer dankbar für all eure Kommentare!

Lasst es uns wissen, was euch interessieren würde!

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Christine

    Wir wünschen euch weiterhin offene Campingplätze, Herbergen und wunderbare Begegnungen mit Menschen aus aller Welt. Möge die Allmacht und Barmherzigkeit Gottes eurer Wegbereiter sein.

  2. Carla

    It was really nice to meet you! And even some days later again at Sarzay and before Crozant. A very good, nice, happy Camino. Deùs adjuva vos! Ultreia!
    Love Carla

    1. Herr Hut

      It was really nice meeting you too! We enjoyed the time with you on the camino very much, especially the cooking in the auberge.
      All the best for you back home.
      Franzi & Soehnke

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